Einigung auf Entwurf für Abschlusserklärung RIO +20

 Rio de Janeiro, den 19 Juni 2012  

Vor 20 Jahren hat die Welt in Rio de Janeiro beschlossen, gemeinsam den Kampf gegen Umweltzerstörung, Armut und Krankheit aufzunehmen, jetzt läuft dieser Aufbruch ins Leere. Die Einigung auf dem Gipfel ist für die Welt und deren Zukunft zu schwach um als nachhaltiges Zeichen zu wirken.

Vor dem UN-Nachhaltigkeitsgipfel in Rio de Janeiro haben sich die Teilnehmer am Dienstag auf einen Entwurf der Abschlusserklärung geeinigt. "Diese Erklärung wird von den Staats- und Regierungschefs ratifiziert werden", verlautete aus Diplomatenkreisen. Zuvor hatte Uneinigkeit über den von Brasilien ausgearbeiteten Text geherrscht. Die Europäer hatten den Text als zu schwach kritisiert und eine alternative Version gefordert.

Der Entwurf der Abschlusserklärung umfasst 49 Seiten. Über die möglichen Änderungen wurde zunächst nichts bekannt. Verschiedene Nichtregierungsorganisationen hatten den Entwurf zuvor bereits scharf kritisiert und diesen als Misserfolg bezeichnet.

Das Rio+20-Gipfeltreffen mit mehr als 190 Teilnehmern berät von Mittwoch bis Freitag über die Möglichkeiten nachhaltiger Entwicklung. Zu den Teilnehmern zählen knapp 120 Staats- und Regierungschefs. Die Konferenz soll einen neuen Anstoß zum Erhalt der Erde und dem Kampf gegen Armut geben.

 

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